Alice in WonderlandWährend Alice mit ihrer Katze spielt, findet sie ein merkwürdiges Buch. Neugierig beginnt sie darin zu lesen, doch schon bald schläft sie ein. Als sie wieder aufwacht befindet sie sich in einer völlig anderen Welt – Im Wunderland. Auf ihrer Reise durch dieses wundersame Land begegnet sie seinen merkwürdigen Bewohnern. Da gibt es zum Beispiel das weiße Kaninchen, das immer zu spät kommt, eine ewig grinsende Katze und March Hare und Mad Hatter, bei denen es immer 6 Uhr ist – Teatime. Bei einem Krocketspiel mit einem Haufen Karten, die von der mordlustigen Herz Dame regiert werden, entgeht Alice nur knapp ihrer eigenen Hinrichtung. Nun findet sie sich im Reich der Schachköniginnen wieder. Auch hier begegnet sie einigen merkwürdigen Personen, die sie daran hindern wollen das Schachbrett zu überqueren. So trifft sie zum Beispiel auf Tweedledum und Tweedledee, die zwei frechen Jungen, die so gerne lange Geschichten erzählen und auf den tollpatschigen weißen Ritter. Zum Glück hat ihr wenigstens die rote Königin einige Tipps zum Überqueren des Schachbrettes gegeben. LEWIS CARROLLLEWIS CARROLL (1832-1898), Sohn einer dreizehnköpfigen englischen Familie, schlug – seiner Begabung folgend – zunächst eine Laufbahn als Mathematiker und Logiker ein. Seine Schüchternheit und sein starkes Stottern standen einer erfolgreichen Karriere als Lehrer an einem College jedoch im Weg. Er tat sich schwer im Umgang mit Gleichaltrigen und bei gesellschaftlichen Anlässen, so dass er sich von diesen mehr und mehr zurückzog. In Gesellschaft von Kindern hatte er sich jedoch zeitlebens wohlgefühlt… Alice, die Tochter seines Kollegen Liddell, mit dessen Familie er viel Zeit verbrachte, wurde immer häufiger zur Heldin in spontan erzählten Geschichten, mit denen Carroll die Kinder auf Picknicks oder anderen ungezwungenen Treffen unterhielt. Auf Alice’s Bitte hin schrieb Carroll diese Geschichten schließlich auf. Sie wurden bekannt als: |
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